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MinisterprÀsident Kretschmer stellt neue Regierung vor

MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer hat am 20. Dezember 2019 sein neues Kabinett vorgestellt. In der SĂ€chsischen Staatskanzlei ĂŒberreichte er die Berufungsurkunden an die Mitglieder der SĂ€chsischen Staatsregierung.
 

»Sachsen braucht eine stabile und handlungsfÀhige Regierung. Ich setze auf ein Team aus erfahrenen Persönlichkeiten, die mutig mit Herz, Verstand und voller Tatendrang vorangehen.

Jede Ministerin und jeder Minister wird sich kraftvoll und mit frischen Ideen seinen Themen und Aufgaben widmen. Wir wollen Erreichtes bewahren, Neues ermöglichen und Menschen verbinden. Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger können sich sicher sein: Wir hören zu, packen an und kĂŒmmern uns.

In einem produktiven und fairen Miteinander werden wir kluge Politik mit und fĂŒr die Sachsen machen. Es ist unsere Aufgabe, jetzt die Weichen zu stellen, dass unser Freistaat und die Menschen, die hier leben, eine gute Zukunft und Heimat haben. Wir wollen dafĂŒr sorgen, dass Sachsen 2024 noch besser dasteht als heute.

Aus den vielen guten Ideen aller drei Partner werden wir eine moderne, bĂŒrgernahe und verlĂ€ssliche Politik gestalten. Der Koalitionsvertrag ist dafĂŒr die gemeinsame Grundlage und Richtschnur unserer Arbeit in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren. Uns verbindet eine klare Vision fĂŒr Sachsen. Daran werden wir im engen Schulterschluss mit den Menschen, den Kommunen und der Wirtschaft arbeiten. Mit Schwung und voller Zuversicht geht die Staatsregierung in das neue Jahr«, betonte MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer.

Kretschmer dankte den regierungstragenden Fraktionen, dass sie die Personalentscheidungen mit großer Zustimmung und UnterstĂŒtzung aufgenommen haben.

Dem neuen Kabinett gehören an:

Wolfram GĂŒnther,
Staatsminister fĂŒr Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft


Wolfram GĂŒnther wurde am 27. Juni 1973 in Leipzig geboren. Nach einer Berufsausbildung zum Bankkaufmann absolvierte er von 1994 bis 2003 ein Studium der Rechtswissenschaften an der UniversitĂ€t Leipzig sowie der Kunstgeschichte, der Kulturwissenschaften und der Philosophie in Leipzig und Berlin. Anschließend war Wolfram GĂŒnther freier Dozent in der behördlichen Weiterbildung. Seit 2004 ist er selbststĂ€ndiger Rechtsanwalt mit Rechtsanwaltskanzlei in Leipzig. Wolfram GĂŒnther ist seit 2014 Mitglied des SĂ€chsischen Landtags und seit 2018 Fraktionsvorsitzender der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Der Minister wird unterstĂŒtzt durch StaatssekretĂ€r Dr. Gerd Lippold und StaatssekretĂ€rin Gisela Reetz.

Wolfram GĂŒnter ist erster stellvertretender MinisterprĂ€sident.

Martin Dulig,
Staatsminister fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


Martin Dulig wurde am 26. Februar 1974 in Plauen geboren. Nach einer Berufsausbildung zum Baufacharbeiter mit Abitur arbeitete er als Jugendbildungsreferent der SPD Sachsen. 2004 schloss Martin Dulig sein Studium der Erziehungswissenschaften an der TU Dresden als DiplompĂ€dagoge ab. Martin Dulig ist seit 2004 Mitglied des SĂ€chsischen Landtages und seit 2009 Vorsitzender der SPD Sachsen. 2014 wurde Martin Dulig zum Staatsminister fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Verkehr berufen.

Der Minister wird unterstĂŒtzt durch StaatssekretĂ€r Dr. Hartmut Mangold und StaatssekretĂ€rin Ines Fröhlich.

Martin Dulig ist zweiter stellvertretender MinisterprÀsident.

Prof. Dr. Roland Wöller,
Staatsminister des Innern


Roland Wöller wurde am 19. Juli 1970 in Duisburg geboren. Nach einer Berufsausbildung zum Bankkaufmann absolvierte er ein Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Berlin und Dresden. 1999 wurde er Leiter des LeitungsbĂŒros im SĂ€chsischen Staatsministerium fĂŒr Kultus. 2002 folgte die Promotion. 2006 wurde Roland Wöller zum Professor fĂŒr Volkswirtschaftslehre und Umweltökonomie an der Hochschule fĂŒr Technik und Wirtschaft Dresden berufen. 2007 wurde er zum Staatsminister fĂŒr Umwelt und Landwirtschaft berufen. Von 2008 bis 2012 war Roland Wöller Staatsminister fĂŒr Kultus bzw. Staatsminister fĂŒr Kultus und Sport. 2017 wurde er zum Staatsminister des Innern berufen. Roland Wöller ist seit 1999 Mitglied des SĂ€chsischen Landtages.

Der Minister wird unterstĂŒtzt durch Thomas Rechentin als Amtschef des Innenministeriums.

Hartmut Vorjohann,
Staatsminister der Finanzen


Hartmut Vorjohann wurde am 4. Juni 1963 in Harsewinkel geboren. Er absolvierte ein Studium zum Diplom-Volkswirt und Diplom-Politologe. Von 1992 bis 2000 arbeitete er bei der Stadt Leipzig, zuletzt als Amtsleiter der KĂ€mmerei. Anschließend war er bis 2002 Berater in einem privaten Beratungsunternehmen fĂŒr den öffentlichen Sektor. Von 2003 bis 2016 war Hartmut Vorjohann Beigeordneter fĂŒr Finanzen und Liegenschaften der Landeshauptstadt Dresden. Im Anschluss war er als Beigeordneter fĂŒr Bildung und Jugend bei der Landeshauptstadt Dresden tĂ€tig.

Der Minister wird unterstĂŒtzt durch Dirk Diedrichs als Amtschef des Finanzministeriums.

Katja Meier,
Staatsministerin der Justiz und fĂŒr Demokratie, Europa und Gleichstellung


Katja Meier wurde am 10. September 1979 in Zwickau geboren. Sie studierte Politikwissenschaft, Neuere und Neuste Geschichte sowie Soziologie in Jena, Tartu (Estland) und MĂŒnster. Von 2005 bis 2010 war Katja Meier als Vorstandsreferentin fĂŒr BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen tĂ€tig. Anschließend war sie bis 2014 Referentin der GeschĂ€ftsfĂŒhrung, Grundsatzreferentin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im SĂ€chsischen Landtag. Anschließend war Katja Meier Parlamentarische Beraterin fĂŒr Grundsatzfragen, Bund-LĂ€nder-Koordination und Geschlechterpolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im SĂ€chsischen Landtag. Seit 2015 ist sie Mitglied des SĂ€chsischen Landtages.

Die Ministerin wird unterstĂŒtzt von StaatssekretĂ€r Mathias Weilandt und StaatssekretĂ€rin Dr. Gesine MĂ€rtens.

Christian Piwarz,
Staatsminister fĂŒr Kultus


Christian Piwarz wurde am 23. Juli 1975 in Dresden geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der TU Dresden legte er 2001 das erste juristische Staatsexamen und 2003 das zweite juristische Staatsexamen ab. Von 2004 bis 2017 war Christian Piwarz als selbststĂ€ndiger Rechtsanwalt tĂ€tig. Von 2005 bis 2006 arbeitete er als Referent in der SĂ€chsischen Staatskanzlei. Seit 2006 ist er Mitglied im SĂ€chsischen Landtag. 2017 wurde Christian Piwarz zum Staatsminister fĂŒr Kultus berufen.

Der Minister wird unterstĂŒtzt durch StaatssekretĂ€r Herbert Wolff.

Sebastian Gemkow,
Staatsminister fĂŒr Wissenschaft


Sebastian Gemkow wurde am 27. Juli 1978 in Leipzig geboren. Er studierte ab 1998 Rechtswissenschaften an der UniversitĂ€t Leipzig, an der Humboldt-UniversitĂ€t Berlin und der UniversitĂ€t Hamburg. In Hamburg legte er 2005 sein erstes juristisches Staatsexamen ab, in Leipzig folgte 2007 das zweite juristische Staatsexamen. Im Jahr 2008 ließ sich Sebastian Gemkow als Rechtsanwalt in Leipzig nieder. Seit 2009 ist er Mitglied des SĂ€chsischen Landtags. 2014 wurde Sebastian Gemkow zum Staatsminister der Justiz berufen.

Der Minister wird unterstĂŒtzt durch StaatssekretĂ€rin Andrea Franke.

Barbara Klepsch,
Staatsministerin fĂŒr Kultur und Tourismus beim SĂ€chsischen Staatsministerium fĂŒr Wissenschaft, Kultur und Tourismus


Barbara Klepsch wurde am 23. Juli 1965 in Annaberg-Buchholz geboren. Die studierte Verwaltungs-Betriebswirtin war von 1988 bis 1992 Leiterin fĂŒr Finanzen im Kreiskrankenhaus Annaberg. Anschließend war Barbara Klepsch als KĂ€mmerin der Stadt Annaberg-Buchholz tĂ€tig. Von 2001 bis 2014 war sie OberbĂŒrgermeisterin der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz. 2014 wurde Barbara Klepsch zur Staatsministerin fĂŒr Soziales und Verbraucherschutz berufen. Seit Oktober 2019 ist sie Mitglied im SĂ€chsischen Landtag.

Petra Köpping,
Staatsministerin fĂŒr Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt


Petra Köpping wurde am 12. Juni 1958 in Nordhausen geboren. Die studierte Diplom-Staats-und Rechtswissenschaftlerin war von 1989 bis 1990 BĂŒrgermeisterin der Gemeinde Großpösna. Im Anschluss war sie bei einer Krankenkasse tĂ€tig.1994 wurde Petra Köpping erneut zur BĂŒrgermeisterin von Großpösna gewĂ€hlt. Von 2001 bis 2008 war sie LandrĂ€tin des Landkreises Leipziger Land. Bis zu ihrer ersten Wahl in den SĂ€chsischen Landtag 2009 arbeitete sie als Beraterin der SĂ€chsischen Aufbaubank. 2014 wurde Petra Köpping zur Staatsministerin fĂŒr Gleichstellung und Integration beim SĂ€chsischen Staatsministerium fĂŒr Soziales und Verbraucherschutz berufen.

Die Ministerin wird unterstĂŒtzt durch StaatssekretĂ€r Uwe Gaul und StaatssekretĂ€rin Dagmar Neukirch.

Thomas Schmidt,
Staatsminister fĂŒr Regionalentwicklung


Thomas Schmidt wurde am 7. MĂ€rz 1961 in BurgstĂ€dt geboren. Nach seiner Berufsausbildung zum Agrotechniker absolvierte er ein Studium zum Diplom-Agraringenieur. Von 1987 bis 1991 war Thomas Schmidt Technischer Leiter einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft und von 1991 bis 2014 Betriebsleiter und geschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter einer Agrar GmbH. Seit 2004 ist er Mitglied des SĂ€chsischen Landtages. 2014 wurde Thomas Schmidt zum Staatsminister fĂŒr Umwelt und Landwirtschaft berufen.

Der Minister wird unterstĂŒtzt durch StaatssekretĂ€r Dr. Frank Pfeil.

Oliver Schenk,
Chef der Staatskanzlei und Staatsminister fĂŒr Bundesangelegenheiten und Medien


Oliver Schenk wurde am 14. August 1968 in Dachau geboren. Er studierte Volkswirtschaft in MĂŒnster. Seine berufliche Laufbahn startete Oliver Schenk 1994 als Referent im SĂ€chsischen Staatsministerium fĂŒr Umwelt und Landesentwicklung. Im Jahr 1999 wechselte er ins SĂ€chsische Finanzministerium zunĂ€chst als Redenschreiber, spĂ€ter als BĂŒroleiter des Finanzministers. Von 2002 bis 2005 war Oliver Schenk BĂŒroleiter des MinisterprĂ€sidenten. Von 2005 bis 2008 war er Abteilungsleiter fĂŒr Ressortkoordinierung und Abteilungsleiter fĂŒr politische Planung, Bundesangelegenheiten und Internationales in der SĂ€chsischen Staatskanzlei. Anschließend wechselte Oliver Schenk ins SĂ€chsische Staatsministerium des Innern als Abteilungsleiter fĂŒr Verwaltungsmodernisierung und IT, spĂ€ter in das SĂ€chsische Staatsministerium der Justiz und fĂŒr Europa. Im Jahr 2010 wurde Oliver Schenk Bereichsleiter in der BundesgeschĂ€ftsstelle der CDU Deutschlands in Berlin. Von 2014 bis 2017 war er Abteilungsleiter fĂŒr Grundsatzfragen und Telematik im Bundesministerium fĂŒr Gesundheit in Berlin. 2017 wurde Oliver Schenk zum Chef der Staatskanzlei und Staatsminister fĂŒr Bundes- und Europaangelegenheiten berufen.

Der Minister wird unterstĂŒtzt von StaatssekretĂ€r Conrad Clemens in der Landesvertretung in Berlin.

Thomas Popp, StaatssekretĂ€r fĂŒr Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung als Mitglied der Staatsregierung (CIO)

Thomas Popp wurde am 8. November 1961 in Schweinfurt geboren. Seine Laufbahn im öffentlichen Dienst begann der Volljurist im Jahr 1992 als Dozent an der Beamtenfachhochschule in Herrsching und setzte sie an der Fachhochschule der SĂ€chsischen Verwaltung in Meißen bis 1997 fort. Zwischen 1998 und 2004 verantwortete Thomas Popp als Projektkoordinator des Freistaates die Entwicklung des Leistungsvergleiches zwischen FinanzĂ€mtern in der Steuerverwaltung, war Sachgebietsleiter in verschiedenen Bereichen des Finanzamtes Freital und ĂŒbernahm 2004 die Aufgabe des Vorstehers des Finanzamtes Freiberg. Im Jahr 2005 folgte der Wechsel in das SĂ€chsische Staatministerium der Finanzen als Referatsleiter Organisation und Automation sowie Datenschutz der Steuerverwaltung. 2010 wurde Thomas Popp mit der Leitung der Oberfinanzdirektion Chemnitz betraut und im Jahr 2011 zum PrĂ€sidenten des Landesamtes fĂŒr Steuern und Finanzen ernannt. Anfang 2015 wechselte er als Leiter der Zentralabteilung in die SĂ€chsische Staatskanzlei. In dieser Funktion ĂŒbernahm er den Vorsitz der Kommission zur umfassenden Evaluation der Aufgaben, Personal- und Sachausstattung des Freistaates Sachsen. Seit 10. April 2018 ist Thomas Popp als Amtschef der SĂ€chsischen Staatskanzlei eingesetzt und zusĂ€tzlich verantwortlich fĂŒr die Stabsstelle fĂŒr die landesweite Organisationsplanung, Personalstrategie und Verwaltungsmodernisierung. Mit Wirkung zum 1. August 2018 wurde er darĂŒber hinaus zum Beauftragten fĂŒr Informationstechnologie des Freistaates Sachsen (Chief Information Officer – CIO) ernannt.

Quelle: SĂ€chsische Staatskanzlei