Pressemitteilungen

 

Landesdirektion Sachsen: Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung können entschädigt werden

Die Landesdirektion Sachsen nimmt ab sofort Antr√§ge auf Entsch√§digung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Antragsberechtigt sind Selbst√§ndige und Arbeitgeber, die die Entsch√§digung f√ľr ihre Mitarbeiter beantragen k√∂nnen.

Die Entsch√§digung wird Arbeitnehmern und Selbstst√§ndigen gew√§hrt, wenn sie ihrer T√§tigkeit - infolge der Schlie√üung - nicht weiter nachgehen k√∂nnen und f√ľr die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsm√∂glichkeit nicht verf√ľgbar ist. Die Erstattung kann erfolgen, wenn die zu betreuenden Kinder das zw√∂lfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstattung kann weiterhin erfolgen, wenn das zu betreuende Kind √§lter als zw√∂lf Jahre ist, aber behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Die Entsch√§digung ist auf l√§ngstens sechs Wochen beschr√§nkt. Sie erfolgt in H√∂he von 67 Prozent des Netto-Arbeitsentgeltes. F√ľr einen vollen Monat jedoch wird h√∂chstens ein Betrag von .016 Euro gew√§hrt. Im √úbrigen kann pro Familie nur ein Antrag gestellt werden.

Vom Beginn der siebenten Woche an wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.

Alle detaillierten Informationen sowie die erforderlichen Antragsformulare finden sich in dieser Anlage sowie auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen im Portal ¬ĽInneres, Soziales und Gesundheit¬ę, Bereich Infektionsschutz unter:

https://www.lds.sachsen.de/soziales/?ID=16304&art_param=854


Antragsformulare:

Antrag auf Erstattung/Entsch√§digung von Arbeitgeberaufwendungen nach ¬ß 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz f√ľr sorgeberechtigte Arbeitnehmer wegen Kinderbetreuung

Antrag auf Entsch√§digung nach $ 56 des Infektionsschutzes (lfSG) f√ľr - Selbst√§ndige -


Quelle: Landesdirektion Sachsen